Elchtest in Silicon Valley

Die diesjährige Swisscom Startup Challenge war wiederum ein grosser Erfolg. Die fünf Startups aus der Schweiz konnten während ihres Aufenthalts im Silicon Valley verschiedene Termine mit namhaften Partnern wahrnehmen. Neben neuen Erkenntnissen und hilfreichen Tipps, zogen die meisten Treffen Follow-Ups mit sich. Damit wurden die Erwartungen der Startups mehr als erfüllt.

Mit der Organisation des einwöchigen Besuchs war der Swisscom Outpost in Palo Alto betraut. Die Meeting-Partner wurden nach verschiedenen Überlegungen ausgewählt, wodurch sich ein Mix aus Mentoring-, Venture Capital- und Business Development-Treffen ergab. An der Swisscom Pitch Night konnten die Startups zudem Ihre Innovationen einem grösseren Publikum präsentieren. Anwesend war dabei auch eine Delegation aus Zürich, die von Stadtpräsidentin Corine Mauch und Regierungsrätin Carmen Walker Späh angeführt wurde.

Schweizer Know-how aus Silcon Valley

Einen nachhaltigen Eindruck auf die Startups machten insbesondere die Treffen mit den beiden Silicon Valley-Schweizern Alain Chuard und Johannes Köppel. Alain, der seine Firma Wildfire an Google verkaufen konnte, erläuterte eindrücklich, wie er die Kultur seiner Firma erhalten konnte, obwohl sie in kürzester Zeit von 30 auf über 400 Mitarbeiter wuchs. Johannes wiederum, der in San Francisco WeTravel betreibt, beantwortete in einer selten anzutreffenden Offenheit sämtliche Fragen der jungen Schweizer Startups und konnte dabei interessante Ansätze aufzeigen.

Pitch-Überarbeitung im Auto

Ein gutes Beispiel für die Dynamik des Silicon Valley-Ökosystems zeigte sich, als ein Startup im Auto auf dem Weg zu einem Meeting von einem Mentor gecoached wurde. Dabei waren sie so vertieft, dass die richtige Ausfahrt und damit auch der Termin verpasst wurden. Doch anstatt diesen abzusagen oder zu verschieben, wurde noch im Auto ein völlig neuer Pitch vorbereitet, der dann am Telefon durchgeführt werden konnte. Das Meeting kam so gut heraus, dass bereits einen Folgetermin vereinbart werden konnte.

Präsentieren nach neurowissenschaftlichen Erkenntnissen

Nicht schlecht staunten die Startups als Ihnen ein Pitch-Training von Antoine de Morrée, einem Neurowissenschaftler der Stanford University, angeboten wurde. Antoine konnte aus psychologischer Perspektive aufzeigen, welche Wörter in einem Pitch gebraucht und welche vermieden werden sollten. Viele Startups haben in der Tat das Problem, dass sie pitchen, welches Problem sie wie lösen, dabei aber vergessen zu betonen, was das spezifische Gegenüber davon hat.

Überraschung zum Schluss

Typisch für das Silicon Valley war auch wie der letzte Termin zustande kam. Erst während Ihres Aufenthalts und sehr kurzfristig erfuhren die Startups, dass sie auch noch bei Plug and Play, einem der grössten Incubator und Accelerator im Valley, zu einem Pitch antreten durften. Die Startups erhielten somit die Chance, vor über fünfzig Corporate Venture Capitalists auftreten zu können und sich im grossen Scheinwerferlicht aus dem Silicon Valley zu verabschieden.

US-Markt als Ziel

Einmal mehr hat sich gezeigt, dass sich die Schweiz bezüglich High-Tech nicht zu verstecken braucht. Vielmehr sollten Schweizer Startups aber auch den Schritt in die USA wagen, wie Jeffrey Gantner, Head of Startup Program bei Swisscom festhält: „Selbst wenn die Technologie in der Schweiz mindestens ebenbürtig ist, müssen wir erstens von den Amerikanern lernen, uns besser zu vermarkten und zweitens, müssen Schweizer Startups in den amerikanischen Markt einsteigen. Mit einem weitern erfolgreichen Kleinunternehmen in der Schweiz wird die Welt nicht verbessert."

 

Die StartUps der Swisscom Challenge 2018:

AAAccell https://aaaccell.ch

Dotphoton http://www.dotphoton.com

Sentifi https://sentifi.com

Rovenso http://www.rovenso.com

Exeon Analytics https://exeon.ch

Mit der Organisation des einwöchigen Besuchs war der Swisscom Outpost in Palo Alto betraut. Die Meeting-Partner wurden nach verschiedenen Überlegungen ausgewählt, wodurch sich ein Mix aus Mentoring-, Venture Capital- und Business Development-Treffen ergab. An der Swisscom Pitch Night konnten die Startups zudem Ihre Innovationen einem grösseren Publikum präsentieren. Anwesend war dabei auch eine Delegation aus Zürich, die von Stadtpräsidentin Corine Mauch und Regierungsrätin Carmen Walker Späh angeführt wurde.

Schweizer Know-how aus Silcon Valley

Einen nachhaltigen Eindruck auf die Startups machten insbesondere die Treffen mit den beiden Silicon Valley-Schweizern Alain Chuard und Johannes Köppel. Alain, der seine Firma Wildfire an Google verkaufen konnte, erläuterte eindrücklich, wie er die Kultur seiner Firma erhalten konnte, obwohl sie in kürzester Zeit von 30 auf über 400 Mitarbeiter wuchs. Johannes wiederum, der in San Francisco WeTravel betreibt, beantwortete in einer selten anzutreffenden Offenheit sämtliche Fragen der jungen Schweizer Startups und konnte dabei interessante Ansätze aufzeigen.

Pitch-Überarbeitung im Auto

Ein gutes Beispiel für die Dynamik des Silicon Valley-Ökosystems zeigte sich, als ein Startup im Auto auf dem Weg zu einem Meeting von einem Mentor gecoached wurde. Dabei waren sie so vertieft, dass die richtige Ausfahrt und damit auch der Termin verpasst wurden. Doch anstatt diesen abzusagen oder zu verschieben, wurde noch im Auto ein völlig neuer Pitch vorbereitet, der dann am Telefon durchgeführt werden konnte. Das Meeting kam so gut heraus, dass bereits einen Folgetermin vereinbart werden konnte.

Präsentieren nach neurowissenschaftlichen Erkenntnissen

Nicht schlecht staunten die Startups als Ihnen ein Pitch-Training von Antoine de Morrée, einem Neurowissenschaftler der Stanford University, angeboten wurde. Antoine konnte aus psychologischer Perspektive aufzeigen, welche Wörter in einem Pitch gebraucht und welche vermieden werden sollten. Viele Startups haben in der Tat das Problem, dass sie pitchen, welches Problem sie wie lösen, dabei aber vergessen zu betonen, was das spezifische Gegenüber davon hat. 


Überraschung zum Schluss

Typisch für das Silicon Valley war auch wie der letzte Termin zustande kam. Erst während Ihres Aufenthalts und sehr kurzfristig erfuhren die Startups, dass sie auch noch bei Plug and Play, einem der grössten Incubator und Accelerator im Valley, zu einem Pitch antreten durften. Die Startups erhielten somit die Chance, vor über fünfzig Corporate Venture Capitalists auftreten zu können und sich im grossen Scheinwerferlicht aus dem Silicon Valley zu verabschieden.

US-Markt als Ziel

Einmal mehr hat sich gezeigt, dass sich die Schweiz bezüglich High-Tech nicht zu verstecken braucht. Vielmehr sollten Schweizer Startups aber auch den Schritt in die USA wagen, wie Jeffrey Gantner, Head of Startup Program bei Swisscom festhält: „Selbst wenn die Technologie in der Schweiz mindestens ebenbürtig ist, müssen wir erstens von den Amerikanern lernen, uns besser zu vermarkten und zweitens, müssen Schweizer Startups in den amerikanischen Markt einsteigen. Mit einem weitern erfolgreichen Kleinunternehmen in der Schweiz wird die Welt nicht verbessert.“

 

Die StartUps der Swisscom Challenge 2018:

AAAccell

Dotphoton

Sentifi

Rovenso

Exeon Analytics


Marc Wälti, 31. Oktober 2018


Website Swisscom Outpost